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Shantychor Windjammer e.V. Plön Titel

Shantys und Seemannslieder

Großsegler-Regatta

Was sind Shantys?

Shantys sind Lieder der Matrosen zu gemeinschaftlicher harter Arbeit auf Segelschiffen. Sie lassen sich in ihrem Ursprung vom Zeitraum um das Jahr 1450 bis etwa 1875 zurückverfolgen.
Mit dem Aufkommen der Dampfschiffe ging diese Epoche langsam zu Ende.

Bedingt durch die Art der Arbeit und der unterschiedlichen Herkunft (Sklavenschiffe, Walfänger, Piratenschiffe, Kriegsschiffe) haben sich unterschiedliche Arten von Shantys gebildet. Zum Beispiel zum Lichten des Ankers (Capstan-Shanty) oder zum Setzen der Segel (Halyard-Shanty).

Häufig wurden Shantys abends nach getaner Arbeit in geselliger Runde gesungen. Das war dann Balsam für geschundene Seelen. Über den Shanty-Gesang ergriffen die Seeleute die Möglichkeit, ihre eigene Meinung und ihre Gefühle auf Schiffen frei zu äußern.
Diese Lieder drücken nicht nur Freude aus, sondern erzählen auch, wie hart und zum Teil unschön die Seefahrt damals wirklich war. Der Kapitän wird in Shantys häufig als „harter Hund” dargestellt.

Durch die Internationaliät der Seefahrt machten Shantys schnell die Runde und vermischten sich mit Seemanns- und Volksliedern.
  Segelsetzen auf dem Großsegler

Abenddienst auf dem Großsegler

Arbeitspause
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